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09.11.2017

Binding mit der Maschine genäht


Ihr kennt es alle; diese kribbelnde Spannung, wenn man das neue Muster in der Hand hält, die Stoffe sind ausgesucht und man kann endlich mit dem Rollschneider loslegen und dann, dann – den ersten Block nähen, träumen und in den schönen Farben schwelgen! Gibt es was Schöneres?

Meiner Meinung nach schon. Ich genieße es, wenn das Binding endlich genäht wird. Eine Tasse Tee/Glas Wein griffbereit, Quilt auf dem Schoß, ein spannender Krimi im Fernsehen und es geht endlich los mit Nadel und Faden. Für mich hat es etwas sehr beruhigendes und eigentlich möchte ich diese Stille nicht missen. 

Aber manchmal hat man diesen Luxus nicht und es muss alles schnell, schnell gehen. Oder vielleicht schätzt die eine oder andere von euch diese Arbeit nicht. Dann habe ich einen Tipp für euch wie man das Binding mit der Maschine nähen kann.

Die Idee ist nicht von mir, aber sie ist über so viele Umwege zu mir gekommen, dass ich leider nicht sagen kann, von wem sie ist.

Für dieses Binding braucht man zwei Stoffstreifen in der nötigen Länge um einmal um den ganzen Quilt zu kommen + ein bisschen extra.




Ein Streifen 1“ breit, der zweite 2“. 

Wie üblich näht man die Stoffstreifen an den kurzen Enden zusammen, bis man eine ausreichende Länge hat.


Dann näht man die beiden Streifen (1" und 2") an der langen Seite zusammen, rechts auf rechts.

Danach wird gebügelt. Man faltet den Stoffstreifen mit den linken Seiten zusammen und bügelt, so wie man es immer macht.




Danach wird der Streifen an der Rückseite des Quilt genäht, mit den  1“ breiten Stoff zum Quilt hin. D. h. der 2“ Stoffstreifen guckt nach oben.


Das Binding an allen vier Seiten rannähen (mit Ecken) und die Enden wie üblich nähen. Es gibt viele gute Tutorials wie man die Ecken und die Enden näht, deshalb lasse ich diesen Schritt an dieser Stelle aus.


Jetzt den Quilt umdrehen und das Binding umklappen. Man sieht den 1“ breiten Stoff und nur ¼“ von dem 2“ breiten Stoff. Einfach an der vorhanden Naht nähen (Stitch in the Ditch) einmal um den ganzen Quilt und fertig ist das Binding! Das Binding sieht so aus als hätte man extra einen Streifen eingenäht um einen Passepartout-Effekt zu bekommen. Wie cool ist das denn?

Für die Bilder hatte ich keine fertig gequiltete Arbeit da, deshalb habe nur "normale" Stoffe benutzt. Bin mir auch nicht so sicher, ob die abgegebenen Maße optimal sind. Jedenfalls werde ich auch andere Alternativen ausprobieren.


Liebe Grüße
May  und die


19.10.2017

Nähnadel ist nicht gleich Nähnadel

Nähmaschinennadeln sind ja so eine Geschichte für sich.... Aber mal von vorne:

An Anfang meiner Nähzeit habe ich (Judith) die vom Hersteller eingesetzte Nähmaschinennadel immer verwendet bis sie abbrach und dann einfach mit irgendeiner Neuen weitergenäht. Wie lange eine Nadel spitz und scharf ist, welche Stärke sie hat, das war mir erstens unbekannt und zweitens auch weniger wichtig. Hauptsache Nähen und Freude dabei haben.



Doch irgendwann begann ich mir Gedanken zu machen. Denn mal war der Stich nicht sauber, es zog sich der Stoff zusammen und beim Aufbügeln der Nähte sag man die Nähte unschön hervorstechen. Und nicht alles lässt sich mit Oberfadenspannung und erneutem Einfädeln korrigieren. Doch vieles Fragen, Üben und Lesen zahlt sich irgendwann aus.

Inzwischen weiß ich so einiges über Garn, Stoff und was die Nähmaschinennadel so damit zu tun haben. Unter anderem wechsel ich nach jedem Quilt die Nadel, ja ich werfen sie dann weg. Aber ich erinnere mich irgendwo gelesen zu haben und May hat so etwas auch schon erwähnt- nach sechs Stunden sollte man die Nähmaschinennadel wechseln um weiterhin ein zufriedenstellendes Ergebnis zu haben. und seien wir mal ganz ehrlich, eine neue Nadel kostet jetzt nicht die Welt. Das Auftrennen einer unsauberen Naht ist wiederum viel ärgerlicher und kann dem schönen Stoff (der meist bedeutend mehr gekostet hat), einen wesentlich größeren Schaden zuführen.

Nun aber ans Eingemachte....

Es gibt Nähmaschinennadeln in den Größen 70/10, 80/12, 90/14. Das sind meine meistgenutzten Größen. Ich verwende sie für ganz unterschiedliche Zwecke, aber grundsätzlich nur für Webware.

70/10 für sehr dünnen Faden, auch hier wird mit bestimmten Kürzeln die Fadendicke angegeben. 70/10- Nadeln sind super für 80wt- Garne (bei Aurifil kommen sie auf Holzspulen daher) geeignet. Das Öhr der Nadel ist klein und so kann der Faden nicht so darin herum hopsen, dickeren Garnen wird es hier jedoch schnell zu eng und sie reiben zu sehr an den Öhrrädern.
Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich mit 70er Nadeln und einem 80wt- Garn besonders die feinen Art Gallery- Stoffe wunderbar vernähen lassen ohne das nach dem Aufbügeln der Naht die Stichabstände sichtbar werden. 

80/12 ist für mittleres Garn. 50wt ist hier die entscheidende Nummer (das sind zum Beispiel die orangefarbenen Spulen von Aurifil). Damit nähe ich einfach alles zusammen, was normale "Webware" und Patchworkstoffe sind, außer den bereits erwähnten Art Gallerys. Somit ist eine 80er Nadel hier am häufigsten im Einsatz. Denn nicht nur vernähe ich vorwiegend Webware, ich benutze auch Garne der Stärke 50wt am häufigsten.



90/14 ist bei mir die Nadel für herkömmliches Allesnähergarn- typischerweise ist dieses Garn aus Polyester. Diese Garne sind meist dicker und da passt hier alles am besten. Außerdem verwende ich die Nadeln dieser Stärke auch zum Quilting, am liebsten mit Garn in der Stärke 40wt (grüne Spule bei Aurifil)







100/16 ist eine bei mir sehr missachtete Nadelstärke. Ja sie bietet sich hervorragend für die Arbeit mit Canvas und anderen Wohntextilien an. Auch bei der Arbeit an einer Tasche kann eine solch starke Nadel hilfreich sein. Ich verwende alternativ aber gerne Jeansnadeln, die hier ebenfalls tolle Ergebnisse erzielen und mehrere Zwecke erfüllen können. Wenn ich diese Nadelstärke doch mal verwende, dann meist in der Kombination mit Allesnähergarn, sprich Polyester.


Aber die Nadelnummern sind nur ein Kriterium... da gäbe es noch die unterschiedliche Bezeichnung auf der Verpackung.. Universal und Topstitch. Mmmhhhh, universal erklärt sich ja quasi fast von selber. Die Nadel ist universal für jeden gewebten Stoff zu verwenden.
Topstitch - auch Nachstich- Nadeln genannt, haben eine besonders scharfe Spitze und es gibt sie in allen oben bereits vorstellten Nadelstärken. Sie sind hervorragend zum Quilten, Sticken und beim Steppen durch mehrere Lagen geeignet. Ich verwende nur Topstitch- Nadeln fürs Quilten. Bevorzugt von der Firma Superior oder Organ, denn diese Nadeln sind zusätzlich titanbeschichtet und besonders haltbar. Einen interessanten Beitrag dazu gibt es auf dem englischsprachigen Berninablog.

 
Jetzt haben wir schon eine ganze Menge über Nähmaschinennadeln gelernt. Doch es gibt immernoch ein ABER.
So sind nämlich einige Stoffe beim Vernähen mit diesen Nadeln ausgeschlossen, wie etwa Jerseystoff/ Strickstoff, sehr feine Blusenstoff/ fließende Stoffe, Leder und Jeans. 
Plant man die Verarbeitung einer dieser Stoffe, so sollte man beim Nadelkauf auf der Verpackung auf die jeweilige Bezeichung schauen. Dort steht dann nicht Universal oder Topstitch, sondern etwa Jersey, Microtex (feine Stoffe), Leder oder Jeans.

Es gibt auch Nadeln mit der Bezeichnung "Anti- Glue". Diese sind für die Verarbeitung nach der Verwendung von Sprühkleber, Style-fix gedacht. An ihnen bleiben die Kleberückstände nicht kleben und es lässt sich trotz der Kleberverwendung gute Nähte erzielen.

Außerdem in meinem Nadelfundus- die "Metallic"- Nadel. Sie soll bei der Arbeit mit Metallicgarnen vor Fadenbrüchen schützen und alle Nadeln dieser Packung sind mit der Stärke 90/14 angegeben. Garn und Nadeln liegen seit dem vergangenen Winter ungebraucht hier. Ich werde beizeiten berichten.



Noch ein Tipp am Rande. Manche Hersteller kennzeichnen ihre verschiedenen Nadelstärken und Verwendungszwecke mit farblichen Markierung auf der Nadel. Wie etwa die Firma Schmetz.
Mit diesem Nadel- Code gibt es alles auf einen Blick.

Eine schlaue Lösung, denn mal ehrlich, wer kann abends trotz gutem Licht die eingravierte Zahlenkombination auf seiner Nadel noch lesen????

Alles Liebe

Judith und die


15.07.2017

Blind date heute - Campbell soup diary/Allison

Allison Richter

Having grown up in the US, I’ve been surrounded by quilts and quilters all my life. For me quilts belong to my home country and the culture just like Spargel and Erdbeeren belong to Germany… they just fit. Despite learning to sew at a very early age, and snuggling daily under an array of quilts, I was never particularly drawn to making them myself, knowing exactly how long it takes to make one.

Aufgewachsen in den USA, war ich praktisch mein ganzes Leben lang von Quilts und QuilterInnen umgeben. Quilts gehören für mich ganz einfach zur Kultur meines Landes, ungefähr so, wie Spargel und Erdbeeren in der Frühlingszeit zu Deutschland gehören. Obwohl ich einerseits schon in einem sehr jungen Alter das Nähen lernte, und in meinem Bett täglich unter mehreren Lagen Quilts kuschelte, kam es für mich die längste Zeit meines Lebens nicht im Geringsten infrage, selbst zu quilten, denn ich wusste ziemlich genau, wie lange es dauert, um einen richtigen Quilt fertig zu stellen…

When I first started quilting, I did not set out to start quilting, but found that it just happened. Somehow smaller projects eventually turned to bigger ones, and ironically, shortly before giving up my online fabric shop, I had fully transitioned into quilting. Without the pressures of having to prepare daily orders, I actually had the time to sew on a daily basis, and then eventually work my way into writing my own quilt patterns. 

Als ich dann doch anfing zu quilten, war das eigentlich völlig ungeplant und überraschte mich selbst ein bisschen. Irgendwie entwickelten sich kleinere Patchwork-Projekte in Größere und kurz bevor ich meinen Online-Stoffladen aufgab, hatte mich der „Quilting-Virus“ vollständig erfasst. Ohne den täglichen Druck, Stoffbestellungen pünktlich zu konfektionieren und in die Post zu bringen, hatte ich die Zeit, regelmäßig zu nähen und das führte dann eben irgendwann dazu, meine eigenen Quilt-Schnittmuster zu schreiben.



Once I had finally jumped into making quilts, I pretty much started out with more complicated patterns.  With 30+ years of sewing experience under my belt, I needed something that was challenging… so why not start out with paper piecing? While the method is not for everyone, I love, love the technique because of the accuracy of simply “sew on the line”, and that a more complex design can be achieved. To date my “Facing East” quilt (above) from Carolyn Friedlander is one of my biggest quilting accomplishments. 

Als ich dann also zu einer richtigen „Quilterin“ geworden war, fing ich eigentlich auch ziemlich gleich an, mir kompliziertere Schnittmuster vorzunehmen. Mit mehr als 30 Jahren Näherfahrung fand ich, brauchte ich vernünftige Herausforderungen… Also warum dann nicht mit Paper-Piecing anfangen? Obwohl die Methode sicherlich nicht für Jedermann ist, liebe ich diese Technik und besonders die Genauigkeit, einfach auf der vorgegebenen Linie zu nähen und auch komplexe Designs präzise realisieren zu können. Bis heute ist mein „Facing East“ Quilt (siehe oben) von Carolyn Friedlander eine meiner größten Quilting Leistungen.
 



Another major quilting accomplishment for me has been the release of my first quilting pattern last year, Jeweled Kaleidoscope. Even when my mom taught me to sew at 8 years old, I would usually make up the pattern on my own, and it would appear that things haven’t changed much.  

Ein weiterer “Quilting-Meilenstein” für mich war die Veröffentlichung meines ersten Quilt-Schnittmusters – Jeweled Kaleidoskope - im vergangenen Jahr. Sogar schon im Alter von 8 Jahren, als meine Mutter mir gerade erst das Nähen beibrachte, wollte ich (zu ihrem großen Frust) immer gleich meine eigenen Entwürfe nähen. Es hat also den Anschein, dass sich die Dinge seither nicht großartig verändert haben…
 





Since then, I have released my second quilt pattern, Tiptoe Through The Tulips, which combines various quilting techniques, such as curved piecing, appliqué, and traditional piecing. The super talented Iva, Schnig Schnag-Quilts and more, (who you already know from Blind date) quilted my biggest quilt ever, measuring 2,75 m x 2,75 m! I am currently working on my third and fourth patterns, and hope to release one this fall, and the spring of next year.

Seitdem habe ich auch mein zweites Quilt-Schnittmuster veröffentlicht. Unter dem Namen „Tiptoe Through The Tulips“ vereint es verschiedene Quilting-Techniken wie „Curved Piecing“, „Appliqué“ und „Traditional Piecing“. Die super talentierte Iva von „Schnig Schnag Quilts and more, die Ihr auch schon vom Blind Date kennt, hat meinen bislang größten Quilt (2,75 x 2,75 m) auf ihrer Longarm Maschine gequiltet. Derzeit arbeite ich an meinem dritten und vierten Quilt-Schnittmuster und hoffe, diese gestaffelt im Herbst und im kommenden Frühjahr zu veröffentlichen.




I’m super passionate about appliqué and especially freezer paper appliqué, and my newest love is appliqué using the starch method.  The beauty of both of these methods is that you can achieve a finished edge appliqué without having to finish with a zig-zag stitch. One of the current projects I am working on, are several appliqué blocks from a well known Japanese quilter, Chuck Nohara. Since these are so easy to take with you, I’ve decided to make these my summer travel, on-the-go, basket project that I can work on here and there as I have time.

Eine meiner größten Passionen gilt der Applikation und hier besonders die beiden Methoden „Freezer Paper Appliqué und in letzter Zeit die „Starch Appliqué Method“. Das für mich geniale an diesen Methoden ist, dass man Appliqués mit super sauberen Kanten produzieren kann, ohne abschließend mit einem Zick-Zack-Stich darüber gehen zu müssen. Eins meiner aktuellen Projekte sind mehrere Appliqué-Blocks von Chuck Nohara, einer bekannten Japanischen Quilterin. Da diese Blocks so leicht zu transportieren sind, habe ich sie zu meinem mobilen Sommerferien „basket project“ gemacht, an dem ich hier und da immer wieder ein bisschen weiterarbeiten kann.
 



It’s fascinating to me how the internet has brought about so many connections in the quilting scene, not just around the world, but here in my backyard too. A few years ago, I met another blogger on the well-known WIP Wednesday link up from Freshly Pieced, and later discovered that we lived just around the corner from each other. Since then, Mell Meyer  and I have started a ModernQuilting group in Hamburg that meets monthly. Interestingly enough, all of the other members, with the exception of one, I have also met online.


Faszinierend für mich ist auch immer wieder, wie über das Internet so viele Kontakte in der Quiltingszene zustande gekommen sind und zwar nicht nur über die ganze Welt verteilt, sondern sogar gleich hier in meiner Nachbarschaft. So lernte ich vor ein paar Jahren eine Quilterin über den bekannten WIP Wednesday link-up von Freshly Pieced kennen und fand kurze Zeit später heraus, dass sie nur um die Ecke von mir wohnte. Seit dem haben Mell Meyer und ich eine „Modern Quilting“ Gruppe in Hamburg gestartet, die sich monatlich trifft. Außer einer einzigen Teilnehmerin habe ich alle anderen auch durch das Internet kennengelernt!

 

Additionally, I have been participating in a quilting bee, Quilty Circle of Bees, for over a year now with other quilters who are mainly based in Germany, although we are quite a diverse group. You may already know two of my bee members, Daniela (Block M quilts) and Vicky, from previous Blind dates. These connections have spilled over to the Instagram community, the blogging community, as well as several in-person connections.
For almost 10 years, I have been blogging at Campbell Soup Diary, where I regularly feature sewing and quilting tutorials, as well as my current and ongoing projects.

Weiterhin bin ich seit über einem Jahr Teilnehmerin bei einer Quilting Bee (Quilty Circle of Bees). Die meisten Quilterinnen dieser Gruppe kommen zwar aus Deutschland, aber insgesamt sind wir eine ziemlich bunte Truppe. Zwei der Teilnehmerinnen kennst Du vielleicht schon von früheren Blind Dates: Daniela (Block M quilts) und Vicky. Und diese Verbindungen sind dann auch in andere Richtungen „übergeschwappt“, z. B. auf die Instagram-Community , die Blogging-Community, etc. Außerdem blogge ich selbst seit fast zehn Jahren auf „Campbell Soup Diary“, wo ich sowohl regelmäßig Näh- und Quilting-Tutorials veröffentliche, als auch über den Stand meiner aktuellen Projekte berichte.  

I recently posted my “queen bee” block that includes piecing instruction and a free template for my upcoming bee quilt in the works. I really enjoy writing DIY’s and how-to’s, and passing on any knowledge that I can.  Among my most recent tutorials include a step-by-step how to create felt appliqué shapes from a fabric design, a You-Tube video on how to use the foil appliqué method to create perfect appliqué circles, and a basting tutorial on how to make basting easy, fast, and pain free titled, “Why I Don’t Hate Basting”.

Kürzlich veröffentlichte ich meinen “Queen Bee” Block, der neben Piecing Anleitungen auch eine kostenlose Vorlage für meinen kommenden Bee Quilt beinhaltet. DIY-Anleitungen und „How-To’s“ zu schreiben und meine Erfahrungen weiterzugeben bereiten mir große Freude. Unter meinen aktuellsten Veröffentlichungen ist eine Schritt-für-Schritt Anleitung zu finden, mit der man Filz-Appliqués nach Formen aus Stoff-Designs erstellen kann, ein Youtube Video, wie man mit der Folienmethode perfekte Appliqué Kreise produziert und ein „Basting“ Tutorial mit dem Titel „Why I Don’t Hate Basting“.
 




I would love for you to stop by my blog or on Instagram account and say “hello”  - by the way, feel free to write me in German, as I am fluent… writing in another language is the big challenge for me.
Allison, who is originally from West Virginia, lives just south of Bremen with her German husband and two “cowboy” boys, and has been living in Germany for over 10 years. During that time she has participated in several Park & Garden lifestyle shows, creative market shows, and has contributed to Sew Mama Sew, Brigitte.de, Dawanda.de, Anna Magazin, and Lena’s Patchwork Magazin.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mich auf meinem Blog oder auf Instagram besuchen würdet. Übrigens: Ihr könnt mir gerne auf Deutsch schreiben – sprechen und verstehen klappt wunderbar, nur das SCHREIBEN in einer fremden Sprache ist immer noch ziemlich herausfordernd für mich!
Allison, geboren und aufgewachsen in West Virginia, USA, lebt heute mit Ihrem deutschen Ehemann und ihren zwei kleinen „Cowboys“ ca. 30 km südlich von Bremen in Niedersachsen. Während der letzten 10 Jahre in Deutschland hat sie an verschiedenen Park & Garden Festivals und Kreativ-Messen teilgenommen, sowie Beiträge in Publikationen wie Sew Mama Sew, Dawanda, Anna Magazin, Lena’s Patchwork Magazin, sowie Brigitte.de veröffentlicht. 



Allison Richter

18.03.2017

Polaroid-QAL- was ist fuzzy cutting?

Gerade zu Beginn des Patchworkens gibt es 1000 und einen Begriff, welchen man kennen könnte- sollte und wie häufig verläuft man sich zu Google, in der Hoffnung, dass bereits jemand erklärt hat, was es damit auf sich hat.

In Verbindung mit dem PolaroidQAL ist das sogenannte "fuzzy cutting" ein wichtiger und erwähnenswerter Begriff.

Was ist Fuzzy cutting?


Fuzzy cutting bedeutet nichts anderes als das Herausschneiden eines bestimmten Motives aus dem Stoff, um den Ausschnitt im eigentlichen Projekt als Highlight/ Hingucker zu verwenden.

Um zu schauen, ob das gewünschte Motiv für die vorgesehen Größe des Schnittteils passend ist, gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten:

1. man verwendet ein kleines durchsichtiges Lineal (meines ist hier 2,5")




2. man bastelt sich eine Schablone aus Papier oder Schablonenfolie

Am Beispiel des Polaroids wollen wir euch die zweite Variante zeigen. Ihr benötigt ein Quadrat auf Pappe mit einem Seitenmaß von 2,5". So groß ist euer Mittelteil des Poalroids inklusive der Nahtzugabe.




Um festzustellen, ob das gewünschte Motiv abzüglich der Nahtzugabe noch passend ist und im Mittelpunkt steht, zeichnet ihr euch auf allen Seiten des Pappquadrates eine Linie von 1/4" von der äußeren Kante ein. Auf der eingezeichneten Linie schneidet ihr nun aus. Es bleibt nur der Rahmen von 1/4" übrig.




ein paar andere Stoffeindrücke und Möglichkeiten





Mit fuzzy cutting kann man nicht nur beim Polaroid ein Motiv perfekt in Szene setzen sondern auch bei Hexies oder dem Square in a Square Block. Durch ein bewusst ausgeschnittenes Motiv, wirkt das ganze Objekt oft sehr viel interessanter.
Aber... wir wollen es nicht verschweigen, die so 'beschnittenen' Stoffe sehen anschließend ein bisschen wie Schweizer Käse aus.

SWAP und Tauschaktion


Psssst: Da in den Kommentaren zum Eröffnungspost des QAL die Frage nach eine Swap und Tauschmöglichkeiten aufkamen haben wir darüber beratschlagt und unsere May wird auf Flickr für alle Interessierten einen SWAP organisieren. Wer aber einfach zwanglos Motive tauschen mag kann dies gerne tun. Solltet ihr dafür eine Plattform benötigen, so könnt ihr dafür unsere Modern Cologne Quilter- Gruppe bei Facebook nutzen.

Alex, Judith und die