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02.08.2024

Was nun? - Quilt as desired...

 Kennt Ihr diesen Satz am Ende einer Quiltanleitung? 

Quilt as desired 

oder auf gut Deutsch: Quilte es, wie es gefällt oder quilte nach Belieben.

Aber was will ich und was gefällt mir? Da stieg und steigt bei mir immer Panik hoch! Eine visuelle Anleitung über das Bild: Fehlanzeige! In deutschen  Zeitschriften wurde und wird da meist nix gezeigt. 

Eine Blume als Quiltmustersammlung


Und was soll ich jetzt mit meinem tollen Top machen? Wie sollen die 3 Lagen zusammen gehalten werden? Keine Ahnung und dazu kommt noch die Angst das kostbare Top (es ist kostbar mit sicher 100-150 € angefallenen Stoff- und Garnkosten!) zu verhunzen.





Muss ich hier ein traditionelles Muster quilten?


Bei den US-Quiltern findet man viele Anregungen und auch viele englische Bücher dazu. Es ist alles ganz einfach, wenn man Englisch kann. Und alle anderen? Die müssen halt schauen. Und ob das Quilting dann letztlich zum Quilt passt, das wissen nur ganz erfahrene Quilter. 


Deshalb habe ich einmal einige Vorüberlegungen zusammengestellt, die evtl eine Entscheidungshilfe sein können.

 

Kriterien fürs Quilting:

1. Das Quilting soll zum Verwendungszweck passen. 

Was kann das nun wieder sein? Na ja, ein Quilt kann verschiedene Aufgaben haben.

-Er kann als Tagesdecke auf einem Bett liegen und soll dekorativ sein. Dann muss er nicht unbedingt kuschelig sein und kann ganz eng gequiltet werden.

-als Kuscheldecke zum Zudecken und Einkuscheln sollte er ganz weich und warm sein, also nicht zu eng quilten.

-als Wandquilt ist er ein Dekorationsgegenstand und soll schön und fest sein- wie ein Bild eben.

-als Deko-Decke auf der Couch kann er eine kombinierte Aufgabe übernehmen.

-als Zudeck im Bett soll es vor allem waschbar und zweckmäßig sein. Mein Traum ist ein Sommerquilt mit einem Seidenvlies, damit es auch im Sommer kühl aber trotzdem eine Decke ist.

-ein Baby-Quilt sollte vor allem warm und weich sein. Das Baby soll ja gemütlich darauf liegen können.

-eine Kinderkuscheldecke zum Spielen, Kuscheln und Höhlenbauen sollte größer als eine Baby-Decke sein und anschmiegsam. 


2. Das Muster im Quilt beachten

Wie sieht das Top aus?

  • -ist es ganz bunt gemustert? aus vielen bunten Stoffen? 
    Dann könnte man einfach Linien oder ein einfaches All-Over-Muster in Freemotion Quilting drüber setzen.

  • -ist es aus uni-farbenen Stoffen?
    da könnte man tolle Muster mit Linealen quilten.

  • -gibt es ein klassisches Muster?
    Dazu passen traditionelle Quiltmuster wie Federn usw.

  • -ein modernes Muster?
    Wie wäre es mit Linien oder Karos?

  • -gibt es viele Freiflächen?
    In Freiflächen wirken große Quiltmuster super gut.


3. Was kann ich und was möchte ich quilten?

-als Anfänger mache ich erst einmal einfache Linien, z.B. im Nahtschatten quilten oder in geraden Linien. Diese Linien können in einem Raster oder ganz unregelmäßig laufen.

-bei einem Sampler könnte man blockweise quilten. Das ist schwieriger. Kann ich mit einem Walking Foot und einem Freemotion Fuß umgehen? Das sollte ich natürlich vorher üben. Bei You Tube findet man dazu viele Videos.

-Allover Muster sind auch schön. Aber welches? Kann ich das? Es gibt Muster, die mit einer Longarm ganz gleichmäßig aufgetragen werden können. Das kostet viel Geld. Mit der kleinen Haushaltsmaschine muss dafür viel geübt werden und es ist eine Herausforderung.

-ein ganz enges Quilting macht einen harten Quilt. Will ich das? Mit der Haushaltsnähmaschine ist das sehr zeitaufwendig.

-Handquilting ist auch eine Alternative. Die hatte ich für mich (Martina) immer ausgeschlossen. Es gefällt mir sehr selten, aber normalerweise gefällt es mir nicht (=mein Geschmack, andere sehen das anders). Der Quilt wird jedoch handgequiltet weicher, als wenn man mit der Maschine quiltet.


Ein Tipp zur Musterwahl

Wähle ein Muster, das das Design des Quilt-Tops ergänzt. Ein einfaches Quilt-Top kann durch ein aufwendiges Muster aufgewertet werden, während ein komplexes Top von einem schlichten Muster profitieren kann!


4. Meine Vorstellung von dem Quilt

- Was möchte ich betonen?

-Soll es zusätzliche 3-D-Elemente geben?

-soll es modern werden?

-oder eher klassisch?

Hier zeige ich ein Quilting mit ganz plastischen Elementen. Auch die Hintergrundmuster sind gut zu erkennen





5. Wie teuer darf es sein?

Wenn  ich nun immer noch keine Idee habe und einen riesigen Quilt fertigstellen möchte, dann ist es auch okay, wenn alles an eine Longarm-Quilterin geschickt wird. Das kann natürlich richtig teuer werden je nachdem, was ich in Auftrag geben möchte. 

Ein Computerpantograph kostet zwischen 35 und 40 € pro m². Das ist dann ein ganz gleichmäßiges Muster, das über den ganzen Quilt geht. Ein Pantograph-Muster, das mit der Hand geführt wird, kostet einen ähnlichen Preis. Werden ganz individuelle Muster gequiltet, dann steigt der Preis bis ca 60 € pro m². Ein Quilt, der 1,50m x 2,00m groß ist kommt  auf 3m². Dazu kommen noch Preise fürs Garn, für´s Aufspannen usw. 


6. Wo finde ich Ideen?

Wo kann ich nun sehen, wie Quilting wirken kann?

Auf Instagram und auf Pinterest gibt es viele Einblicke ins Quilting. Schau einfach unter #modernquilting bei Instagram und schon kann man einige Quiltmuster auf den Quilts erkennen.
Auf Pinterest gibt es sogar Bilder, die Bilder vom Quilting zeigen.

Natürlich gibt es tolle Quiltbücher, Quiltkurse und ganz viele Tutorials auf  YouTube.


Einige unserer Lieblingsbücher



Leah Day hat vor einigen Jahren eine großartige Aktion gehabt, in der sie ein ganzes Jahr lang jeden Tag ein neues Muster online gestellt hat. Die Muster kann man noch auf ihrer Webseite finden. Sie hat zusätzlich noch ein Buch mit den Mustern herausgegeben.

Der Klassiker der Maschinenquilt-Bücher sind die Walkingfoot Bücher von Jacquie Gering. Aber es gibt natürlich noch viel mehr.

Angela Walters und Christa Watson sind grossartige Autoren und Kursleiterinnen, die immer wieder Quilt Alongs mit Quiltingmustertüchern durchführen. Da gibt es tolle Ideen und Tipps zum Quilten. Dasselbe gilt für Natalia Bonner

Es gibt Webseiten, auf denen Pantograph Muster verkauft werden. Die sind zwar für Longarm-Maschinen, aber als Ideengeber sind die dort gezeigten Muster auf jeden Fall geeignet:
-

Mein Stil - es soll mein Quilt sein

MARTINA

Was gefällt mir? Da ist sie wieder, diese furchterregende Frage! 

- Die Frage ist für mich schnell beantwortet: ich mag nicht zu viel Geschnörkels und zu üppige und opulente Muster. Es darf gerne ganz geradlinig sein. Viele Linien eben. Und tatsächlich mögen meine Kinder das auch so am liebsten.

-Kreise mag ich auch gerne 


Manchmal muss es auch einfach Stippling sein


-nicht zu viel Quilting (Totquilten macht Spaß, aber dann? Was mache ich dann damit, wenn es nicht kuschelig ist?). Auch wenn es nach einigen Wäschen anschiegsamer wird, das ist nix für mich und meine Familie.

Und weiß ich jetzt, was ich quilten möchte? Ich habe noch einige Quilt-Tops, die ich noch nicht fertig gestellt habe, weil ich mir über das Quilting nicht sicher bin. Im Notfall also einfach mit Linien quilten. 

Irgendwann muss es ja mal fertig werden. Ganz nach dem Motto von vielen Quiltern: Better done than perfect! 


JUDITH

Tja, die Frage ist für mich nicht nur, was gefällt mir sondern was gefällt mir in Verbindung mit den verwendeten Stoffen und dem daraus entstandenen Patchworkmuster des Quilttops??? Bei den allermeisten Quilts komme ich gut bis genau zu diesem Punkt. 

Natürlich sind Straight Lines oder etwas organischer, bewegte Linien immer eine Möglichkeit, ebenso ein schlichtes Free Motion  Allover. Doch manchmal möchte ich einem Quilt durchs Quilting den besonderen Touch geben. 

Dann wähle ich gerne Muster nach folgenden Kriterien aus:

- Viel Freiraum (negativ space): Free Motion Quilting das ich gut beherrsche und ich nicht ermüdend finde. 

- wiederholen sich die Patchworkformen in den Blöcken kontinuierlich über das ganze Top, so gebe ich jeder Form ein "persönliches" graphisches Muster, am liebsten etwas, das mit dem Walkingfoot oder per Rulerquilting umsetzbar ist. 

- Manchmal besteht das Top aus immer gleichbleibenden Quadraten, die sich nur farblich unterscheiden, dann wähle ich ein Free Motion oder Walkingfoot- Muster als Allover

- trifft alles drei nicht zu, dann muss ich erfinderisch werden. Aktuell etwas bei meinem wonky log cabin, da gefällt mir viel, aber nicht alles ist ohne longarm realistisch umsetzbar. Und ich suche noch nach dem Muster, das mich so abholt, dass ich es damit riskieren möchte und losquilte. 


Dagmar

Was gefällt mir?

Das ist unglaublich schwer zu erklären. Ich schwanke zwischen -das gefällt mir- und- das kann ich bewältigen.






Daher ist mein Quilting oft ein Kompromiss. Ich brauche unendlich lange um mich für ein Quilting zu entscheiden, da ich nicht so gut mit Kompromissen für mich zufrieden bin. Ich schaue immer wieder in Quiltmusterbücher hinein um meine Ideen zu finden. 






Es ist oft eine Mischung zwischen Linealquilting, Straight-line-Quilting und Freemotion-Quilting. Die geraden Linien geben mir immer wieder Ruhepunkte, damit ich auf dem Quilting-Boden bleibe. 


Federn gehen bei mir gar nicht, da ich darin (noch) zu dilettantisch bin.








Ich versuche beim Findungsprozess auch das Ausgangprodukt nicht zu verlieren. Für mich soll das Quilting unterstützen, nicht überlagern. Manchmal ist es dann eine Kombination aus den verschiedenen Stilen, manchmal ist es nach reiflicher Überlegung ein Straight-line Quilting, welches den Quilt selber immer im Vordergrund stehen lässt.


Zur Zeit bin ich dabei  den Quilt „Nested curves“ zu quilten. Die folgenden Bilder zeigen so ein bisschen den Prozess.






Alex. 

ohha, quilt as desired. 
Auch für mich immer wieder eine GROßE Herausforderung. Deshalb stapeln sich auch so einige Tops in meinem Schrank. 






Oft möchte ich mehr, als ich leisten kann. 
Darüber hinaus, empfinde ich den Unterschied zwischen quilten mit 'normaler' Maschine und Longarm als so exorbitant unterschiedlich, dass ich dann zu Hause doch einfach etwas aus dem Bauch heraus mache, um etwas fertig zu haben. Wie Martina oben schon schrieb: done is better than perfect; Auch immer mit dem Gedanken wo das gute Stück denn zukünftig enden wird, Sofa, Tisch, Wand oder oder oder  
An der Longarm würde ich meine Quilts sicherlich anders quilten als ich es an meiner Nähmaschine, die sicherlich auch die besten Voraussetzungen fürs Quilten bietet, schaffe. Denn aufgespannte Quilts lassen sich einfach anders bearbeiten. 





Wer mir schon länger folgt, weiß dass ich schon den einen oder anderen Quiltkurs besucht habe, longarm und auch domestic. Theoretisch, weiß ich also wie ich technisch vorgehen kann. 
Praktisch, gestaltet sich die Situation ein klitzekleines bisschen anders, hahaha. 
Da geht es mir wie Dagmar und ich blättere immer wieder in den Quiltbüchern und schaue bei den QuiltingQueens was machbar wäre und passen würde. Ich starte akribisch, um mich dann doch im organisierten Chaos wieder zu finden.





Oben habe ich bereits einen großen Unterschied betont und ein weiterer großer Unterschied ist, ob ich einen großen Quilt bearbeite oder ein kleineres Stück. 
Ich mach euch da nichts vor, aber einen 1,70 x2,00 Meter Quilt oder größer zu bewältigen, ist anders als eine Kissenhülle, ein Tischset oder einen Babyquilt. 










Ja, ok, ein Sofa- oder Kuschelquilt ist gut machbar und erfordert, zumindest bei mir, kein großes Artquilting a la Iva oder Angela Walters. Da funktioniert der WalkingFoot ganz gut oder ein allover Stippling. 





Aber ein besonderes Stück in Großformat mit einem Quilting zu krönen, ist dann auch wirklich ein Meisterstück und hüpft bei mir nicht häufig vom Nähtisch.
Vorbild ist immer meine liebe Beefreundin Iva. Iva ist Perfektionistin in allem was sie tut und so sind auch die Ergebnisse ihrer Arbeit. Ich dagegen bin eher so;  der Weg ist das Ziel und  das Ergebnis ein Produkt des Spaßes, den ich auf dem Weg hatte.











Jede/r muss den eigenen Weg finden und weil es kein Richtig, Falsch oder eine feste 'Bedienungsanleitung' gibt, heißt es wohl so häufig: Quilt as desired ;-)  


In diesem Sinne, happy quilting eure 

Modern Cologne Quilters 
































09.12.2020

#togetherquilt_mcq Woche fünf

Die Woche fliegen nur so dahin. Inzwischen haben wir den 2. Advent gehabt, alles läuft unter den aktuellen Bestimmungen so seinen Gang und wir nähen fleißig weiter unsere Blöcke für ein postives und optimistisches Quilttop nach der Zeit...



Wie immer kommen hier ohne langes Reden und viele Worte unsere Blöcke der Woche auf einen Blick.

Einige hatten beruflich oder auch privat viel los und konnten nicht viel machen und andere  habe einige Blöcke nähen können. So wie es einfach so 

Dagmar

 

May



Judith




Martina

 Ich habe wieder fünf Blöcke genäht und dazu noch einige Friendship Blöcke, die bald in die Post gehen...


 

Alex



Immernoch sind sicherlich ausreichend Wochen vorhanden auf den Zug aufzuspringen und mitzunähen. Es macht uns so viel Freude zu sehen, welche Blöcke andere für dieses Projekt wählen. 

Alles Liebe, bleibt gesund und optimistisch eure



11.06.2018

Modern Patch Monday: Ein Workshopquilt

Hallo und willkommen zu einem neuen Modern Patch Monday!
Hello and welcome to a new Modern Patch Monday!

 

Während die anderen MCQs und ein paar andere Patchworkverliebte am vergangenen Wochenende ihren sieben Sachen gepackt haben um zum fünften Mal einen Kurs bei und mit Brigitte Heitland zu besuchen übernehme ich (Judith) hier mal wieder Stellung.

Natürlich kann ich euch keinen Teaser zeigen, was an diesem Workshopwochenende entstanden ist, dazu dann wie gewohnt am Donnerstag mehr, aber was ich vor zwei Jahren in meinem ersten Brigitte Workshop genäht habe, dass kann ich euch zeigen.

While all my MCQ-mates and some other patchworkaddicts were enjoying a weekend class with Brigitte Heitland this weekend, I wasn't able to attend. So I'm taking it on myself to give you a finish of a Brigitte original as a teaser of the workshop. My finally finished quilt is from our workshop in 2016. The others will tell you all about their weekend Thursday this week.



Zum Kurs suchen wir immer gemeinsam einen Quilt aus, den wir arbeiten werden. Damals fiel die Wahl auf den "Clarityquilt". Am Kurswochenende hatte ich nicht viel geschafft, aber ich wollte den Quilt schnell fertig stellen und hatte auf einer Longarm geheftet und erstes Quilting begonnen. Leider war das Heften Käse, denn überall schlug der Stoff Blasen. Dadurch frustriert, wanderte der angefangene Quilt für beinahe zwei Jahre in die Schublade.

For every class with Brigitte we choose a quiltpattern we all would like to work on within the two days. In 2016 we decided to make a "Clarity"quilt. On the weekend itself I didn't made a lot of progress, but I wanted to finish the projekt as soon as possible and decided to take the chance to bast and quilt some parts on a longarm. But it didn't work as it should and I felt very frustrated and shoved the unfinished quilt into my UFO drawer. 





Anfang diesen Jahres hatte ich einen Rappel und habe ihn wieder vorgeholt, alle Quilt- und Heftnähte aufgetrennt und neu begonnen zu heften und zu quilten und bin sehr froh diesen Schritt getan zu haben. Das Top habe ich außerdem um ein paar dunkelgraue Kreise ergänzt und auch die Bindinglösung finde ich sehr gelungen.

But in the beginning of 2018 I pulled the beauty out of the drawer and gave it a second chance. New basting, new quilting and I'm so glad that I started new. Also I added some dark grey circles and I really like the way I made the binding. 

Dann sind wirdoch mal gespannt, was die anderen an diesem Wochenende Wunderbares genäht haben, oder?
Wie habt ihr das Wochenende verbracht? Wart ihr unterwegs oder produktiv, oder gar beides?
So what have you been up to? Were you travelling or being produktiv, or both?
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  • Everyone is welcome.
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  • The link is open until Tuesday 6:00 am CET

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Liebe Grüße,
Judith und die

05.05.2018

Behind the Scenes: Martina (Mai)

Mein Name ist Martina oder auch Malu, wie mich manche aus der Quilterszene nennen. Ich bin 55 Jahre alt und habe drei inzwischen erwachsene Kinder, die auswärts studieren. Entsprechend habe ich mehr Freiraum als früher und den nutze ich gerne für mein Lieblingshobby, das Quilten.








Genäht habe ich schon seitdem meine Kinder klein waren. Ich habe an Kinderkleidung geübt, bin dann zum Nähen für mich selber übergegangen, habe jahrelang gestickt (übrigens ähnliche Muster wie May), um dann beim Quilten anzukommen. Und das, obwohl ich es mir überhaupt nicht gefiel. Eine Bekannte aus einem Nähkurs wollte mich immer zum Patchwork bringen. Aber so richtig wollte ich das nicht. Dann hat meine Schwester vor 19 Jahren ein Baby bekommen und ich habe eine Patchworkdecke für sie gemacht: Halb gestickt, halb gepatcht. Das hat mir Spaß gemacht.


Mein erster Quilt vor über 19 Jahren

Anschließend bin ich losgezogen, um Stoff für einen eigenen rot-beigen Quilt zu kaufen und das war richtig schwierig. Die Ladenbesitzer fanden meine Stoffwahl total langweilig und wollten mir immer Kontraststoffe verkaufen, damit es ausdrucksstärker würde. Das endete so, dass ich immer mehr rot-beige Stoffe gekauft habe und auch den ein oder anderen Kontraststoff, den ich aus Höflichkeit mitgenommen habe. Zu Hause war ich aber nie glücklich. Schließlich habe ich ohne Kontrast gearbeitet und einfach viele Quadrate aneinander genäht. Die Decke ist immer noch nicht fertig, gefällt mir aber nicht schlecht. Der Effekt ist ein bisschen wie die Trancparency Quilts, d.h. die Schattierungen sind der Effekt. Rote Quilts kann ich sicher noch Hunderte machen..

Mein erstes Quilttop  ist oben links. Die anderen entstanden nebenbei...



In  den zahlreichen Kursen, die ich seit ca 2009 belegte, habe ich New York Beauties, Wedges und viele andere Blöcke genäht. Bunt sollte es laut den Kursleiterinnen sein, obwohl ich die Farben schon reduziert hatte. Muss ich erwähnen, dass diese Sachen bis heute nicht fertig geworden sind? Aber es hat mir Spaß gemacht, die verschiedenen Techniken zu testen. Und wenn ich mir die Sachen so betrachte, könnte ich sie doch mal fertig machen....


Erste Kursergebnisse aus roten Batiks und Orange Peel Blöcke

Kreise und klassische Muster mochte und mag ich ausgesprochen gerne. Das ganze mit Low Volume-Stoffen oder mit rot bzw. schwarz/ dunkelgrau und schon ist meine persönliche Mischung da. Da bin ich mir bis heute treu geblieben.



Kreise und Low Volumes sind meine Favoriten

In einem Samplerkurs  habe ich mich dann erstmals "durchgesetzt" und nur die Stoffe genommen, die ich wirklich haben wollte. Das war ein "Kampf" und es war offensichtlich, dass mich die Kursleitung für verrückt hielt. Der Quilt ist übrigens immer noch nicht fertig, da die Beratungen für das Sashing wieder schwierig wurden. Aber die Blöcke lege ich öfter aus und sie gefallen mir immer noch gut. Es dauert sicher nicht mehr lange, bis der Quilt fertig wird. Tatsächlich ist das eins der Ufos in der Ufo-Challenge.



Im Jahr 2013 war ich das erste Mal Teil einer Quiltgruppe: Die Hanapha-Quilterinnen haben sogar eine Quilt-Ausstellung im September 2013 in Hennef an der Sieg organisiert. Das war eine echte Herausforderung und eine großartige Erfahrung. Diese Gruppe hatte sich allerdings nach der Ausstellung wieder aufgelöst. Dieses Gruppenerlebnis hatte mir sehr gut gefallen. Super stolz war ich als Ende 2013 mein Quilt auf der Titelseite des Magazins der Patchwork-Gilde erschien. Das war für mich das wichtigste Ergebnis der Ausstellung.




Bereits seit Februar 2012 war ich online unterwegs, hatte auf Flickr ein Konto und führte seit Anfang 2012 einen Blog als quiltiges Tagebuch. Seit August 2014 habe ich zusätzlich noch ein Konto bei Instagram. Über diese Kanäle habe ich inzwischen viele tolle Online-Quilt-Bekanntschaften gemacht. Ich wurde Teil von Swaps und Quilt Alongs und Bees und sah/sehe sehr viele interessante Dinge. Es ist eine faszinierende Welt, in der ich u.a. den Blog von Brigitte Heitland entdeckte und darüber ganz viele Blogs, die ganz andere, viel modernere Sachen machten als das, was ich bisher kannte. Das war für mich super aufregend und eröffnete eine ganz andere neue Quiltwelt. Danach hatte ich vollends Feuer gefangen. Ich entdeckte u.a. den Quick Curve Ruler und habe seit 2012 eine Reihe Quilts daraus gefertigt.

Inzwischen habe ich auch an vier Kursen bei Brigitte teilgenommen, die ich selber organisiert habe. Und der fünfte Kurs kommt demnächst - sicher wieder mit einem tollen Quiltergebnis.

Meine Ergebnisse aus den Brigtte Heitland Kursen

Uni-Stoffe hatte ich ebenfalls für mich entdeckt. Darauf wirkten auch die Quiltmuster ganz anders. Inzwischen hatte ich mir in einem Anfall von Wahnsinn eine Longarmmaschine gekauft, denn ich wollte auch meine Quiltmuster irgendwie anders haben als beim Handquilten oder als die damaligen Longarmer es machten. Mir gefallen die grafischen Quiltmuster sehr gut. Allerdings mag ich es nicht, wenn es zu viel gequiltet ist.


Einer meiner Lieblingsquilts nach einem Muster von Saskia Niemann

Bald war ich wieder Teil einer Gruppe, von den Modern Cologne Quilters. Wir hatten uns im August 2015 zusammen gefunden über die Online- und Real Life-Aktivitäten. Und diese Gruppe ist ein Traum. Jede hat ihren Stil, jede akzeptiert die anderen und wir unternehmen quiltige Sachen zusammen. Die MCQs sind inzwischen nicht nur quiltige Freunde und Ratgeber sondern echte Freundinnen. Wisst Ihr eigentlich, wie toll das ist?

Wir haben Reisen zusammen gemacht in den Elsass, nach Salt Lake City und zur QuiltCon nach Pasadena. Wir warten zusammen auf der Nadelwelt in Karlsruhe, haben ein quiltiges Nähwochenende im November und den Brigitte Heitland Kurs im Sommer. Wir machen Taschen zusammen und testen Muster und Farbvarianten. Jede bringt Ideen ein und wir haben dadurch ganz viele Sachen ausprobiert und eine große Vielfalt erreicht.







Auch heute finde ich immer wieder neue interessante Techniken und probiere viel aus. Aus diesem Grund habe ich wohl auch besonders viele Ufos.
"Selbstgebastelte" Taschen habe ich auch inzwischen viele und dass, obwohl ich eigentlich meine Ledertaschen habe, die mir reichen. Sobald aber die anderen MCQs wieder ein neues Taschenmodell zeigen, habe ich ebenfalls das Gefühl, dass ich es machen sollte. Allerdings halte ich die Sachen eher schlicht und nutze sie dann eher als Deko-Körbe.



Eine Taschenauswahl


Und heute? Heute sehen meine Sachen so aus wie unten in dem Bild. Hier habe ich einmal mit Mosaiken und meinem Handy herum gespielt. Denn durch mein Quilthobby bin ich inzwischen auch in Social Media, Bildbearbeitung und solchen Sachen unterwegs. Es ist total faszinierend, was sich plötzlich an Gebieten öffnet. Die anderen Modern Cologne Quilter sind dabei immer wieder eine neue Quelle der Inspiration. Wir ergänzen uns immer perfekt.



Mein Stil im Augenblick

Beraten werde ich immer von meinen Kindern. Sie sind die strengsten Kritiker meiner Quilts. Wenn es ihnen gefällt, dann finde ich Abnehmer für meine Sachen. Wenn nicht, dann hab ich ein Problem...Denn tatsächlich brauche ich nicht so viele Quilts und Kissen, wie ich bisher gemacht habe. Allerdings ist es doch immer gut mehrere Frühlings-, Sommer-, Herbst und Winterquilts zu haben, um das Wohnzimmer entsprechend der Jahreszeiten zu dekorieren. Um es kurz zu machen: Ich habe reichlich warme Quilts. Denn die meisten Sachen sind wirklich zum Gebrauch gedacht.

Was soll ich sagen: Quilten ist auch nach all den Jahren immer noch ein tolles Hobby, das mich begeistert und in guten wie schlechten Zeiten "schön" beschäftigt und mich auch über nicht so gute Zeiten getragen hat.

Diese Zusammenfassung hier war auch für mich eine interessante Reise zurück in die letzten Jahre. Gut, dass ich über meine Kanäle alles dokumentiert habe. Bedanken möchte ich mich bei allen, die mich hierbei begleitet haben. Es ist eine wahre Freude Teil der Quiltwelt zu sein! Besondere Grüße gehen natürlich an die Modern Cologne Quilters!

Viele quiltige Grüße

Martina


22.02.2018

Eine neue Maschine


Hallo alle miteinander,
wie ihr vielleicht schon in einigen Bilder oder kurzen Notizen mitbekommen habt, ist bei mir (Dagmar) eine Longarm-quilting-Maschine eingezogen. Dies war schon Ende Mai.
Im August hatte ich dann eine Einweisung (erst so spät, da ich so viele andere Termine hatte) und dann ging es los. Ich bin stolze Besitzerin einer Avanté von handiquilter. Die ersten Versuche hatte ich dann ohne Einweisung – ich hab aufgespannt und los ging es. Es war sehr spannend und freihändiges Maschinenführen ist super schwer! Hut ab vor allen Longarmquiltern. Es hieß nun üben, üben, üben. Nur für mich stellte sich die Frage wann? Also erstmal die Einweisung. Die war sehr, sehr hilfreich, danke dir ganz herzlich, liebe Patrizia! Dann habe ich experimentiert- unter Ausschluss der Öffentlichkeit😉!
Dann- endlich Mut gefasst- ein Babyquilt- mit Lineal- oh, es hat viel Spaß gemacht, aber auch wahnsinnige Konzentration gekostet und es ist noch lange nicht perfekt. Die Beschenkten fanden das Ergebnis genial😊!

Als nächsten Quilt musste der im April entstandenen Beequilt der Moderncologenbee  unter die Maschine. Wieder viel gelernt und das Ergebnis lässt sich sehen. Ich hoffe er wird geliebt und nicht zu kritisch begutachtet- er wurde an Weihnachten verschenkt😊!


Danach kam nun der Beequilt der „tobeabee“- Gruppe unter die Maschine. Bei diesem habe ich dann das Quilten mit Lineal und freies Quilten kombiniert. Es macht mir wahnsinnig viel Spaß! Auch dieser Quilt wurde zu Weihnachten verschenkt werden. 




So nun wartet der nächste Ufo aufs Quiltíng. Auf geht’s!
Liebe Grüße und euch auch noch viel Spaß beim Nähen, Quilten und was ihr sonst noch alles macht.

Dagmar und die

 

20.11.2017

Modern Patch Monday: Ein Weihnachtsquilt

Hallo und willkommen bei einem neuen Modern Patch Monday
Hello and welcome to another Modern Patch Monday!




Was habe ich (Martina) gemacht? Das ist eine gute Frage! Ich habe ein neues Ufo fertig gequiltet. Dafür habe ich mich sehr beeilt, damit ich es zu unserem Nähwochenende mitnehmen kann. Dort möchte ich dann das Binding dran nähen und danach kann dann die Adevntszeit beginnen. Ich muss nicht extra erwähnen, dass ich mächtig stolz bin, dass ein weiteres Ufo nun auf dem Weg zu einem echten Quilt ist. Den letzten Rest schaffe ich auch noch. 
What did I do? That's a good question! I started quilting an UFO and managed to finish the quilting. I really sped up to have the quilting finished before our quilt retreat next weekend. My plan is to finish the binding there and have it totally finished when the Christmas season starts. Do I have to stress that I finished an UFO and made the UFO pile a bit smaller? 


A lonestar quilt


Was habt ihr so gemacht?
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  • Liebe Grüße,
    Martina und die