Heute gebe ich
-Dagmar - einen kleinen Einblick in den Entstehungsprozess meines togetherquilts
(#togetherquilt_mcq).
Die Idee kam auf,
als es zum zweiten Lockdown in Deutschland und in den Niederlanden kam und wir
uns nicht mehr- auch nicht in kleinen Gruppen treffen konnten. Das war
besonders bitter, da unsere Gruppe nicht nur in Deutschland beheimatet ist und
unser langersehntes Quilt-Wochenende mehrmals verschoben werden musste und
bisher noch nicht stattgefunden hat. Auch unser traditionelles
Weihnachtswichtel durfte nicht stattfinden, und wir haben uns - obwohl es uns
schwer fiel -strikt an die bestehenden Regeln gehalten. Durch die virtuellen Plattformen
sind wir jedoch immer in Kontakt und versuchen die Distanz zu ertragen, was
aber den persönlichen Austausch nicht ersetzen kann.
Die Idee
hinter unserem Vorhaben war, dass jede von uns einer Woche Blöcke näht,
die schon immer mal genäht werden wollten. Jede hatte andere Wünsche und wir
inspirierten uns gegenseitig. Einige treuen Insta- und Blog-Follower machten
mit und es war eine richtig schöne Zeit.
Judith hatte
zusätzlich die Idee, dass wir uns gegenseitig „friendship“- Blöcke nähen, die
wir in unseren Quilt aufnehmen. An den unterschiedlichsten Stellen kommen alle
auf irgendeine Art in jedem Quilt vor.
Bei den Überlegungen zu meiner Umsetzung mussten meine „Luster“-stoffe
ran. Ich liebe diese Serie und sie brachte ein wenig Sonnenschein in die doch
recht einsame und trübe Zeit.
Immer wieder
kamen die „friendship“-Blöcke an, manchmal einer, manchmal zwei, sie erfreuten
mein Herz und haben mich sehr glücklich gemacht.
Meine einzelnen
Blöcke habe ich in meinem insta- Account gepostet-@keda8.
Im Folgenden
zeige ich euch nochmal einige.
Meine Blöcke
waren zwischen 6,5 - 12,5 Inch groß. Ich nähte nach Lust und Laune.
Eine Maßgabe war
zunächst, dass der Hintergrundstoff aus den hellen Stoffen der Serie sein
sollte.
Der Lookdown
wurde verlängert und verlängert und verlängert. Es entstanden viele Blöcke und
plötzlich waren die hellen Hintergrundstoffe aufgebraucht, aber der Lookdown
ging noch weiter. Was nun tun?
Ich musste mich
also mit dem Layout beschäftigen.
An der Designwand
stellte sich schnell heraus, dass ich nicht alle Blöcke in den
unterschiedlichen Größen aneinandernähen konnte, da mir das nicht gefiel, also
weiter überlegen.
Ich habe dann
alle Blöcke auf 12,5 “ ergänzt. Es fehlten noch etliche Blöcke, die dann als
Hintergrundstoff die hellgrauen, dunkelgrauen und schwarzen Stoffe erhielten
und so einen fließenden Übergang darstellen sollten.
Diese ganzen
Überlegungen dauerten einige Wochen. Der Lookdown ging aber ja auch weiter und
so gab es keine Eile.
Dann kam der
Zeitpunkt des Zusammensetzens- und die Wirkung war wieder ganz anders, aber es
gefiel mir gut🥰.
Das
Top war schnell zusammengenäht und es stand für mich fest, dass ich die
Rückseite themenbezogen gestalten wollte. Ich fand das Pattern „Text me“ von #sewkindofwonderful
und der Hashtag unserer Aktion wurde genäht und musste eingearbeitet werden. Auch
„übrige“ Blöcke habe ich verwendet.
Das Top war nun schon recht groß, noch konnte ich es auf der
Longarm aufspannen und quilten. Verwendet habe ich ein Woll-Vlies.
Vor
dem Aufspannen habe ich gezögert, mir fiel keinQuilt- Muster ein, bzw. die Muster,ich
wollte passten dann nicht. Ich habe auf den einschlägigen Seiten im Netz
Quiltmuster gesucht und mich dann für ein Pantographmuster entschieden, welches
die eckigen und runden Formen vereinen.
Der
Quilt bekam noch eine Umrandung und suchte nun eine Verwendung. Er hat einen
Platz in unserem Heim und er wird uns noch lange an diese besondere Zeit
erinnern.
Der Lockdown ist immer noch nicht ganz beendet, aber mein
#togetherquilt_mcq ist fertig und erfreut uns jeden Tag.
Herzliche Grüße
Dagmar und die
